Ausstattung

Den skandinavischen Stil übernehmen

Das dominierende Weiß und die klaren Linien vom Boden bis zur Decke sind typisch für diesen Stil. Seine Stärke: Er vereint Ästhetik und Komfort zur Perfektion. Dies erklärt auch sicherlich seinen aufstrebenden Erfolg in den vergangenen Jahren. Ein einfacher Stil für ein leicht zeitgenössisches Haus, der sich Ihren persönlichen Variationen anpasst.

Trend Blickwinkel - 29 Mai 2015


Nachhaltigkeit und Funktionalität mit einem Hauch Gewagtheit


Skandinavische Häuser sind im Allgemeinen kleiner als die meisten europäischen Häuser. Man schreibt dem funktionellen Aspekt eine wichtige Rolle zu und verschwendet keinen unnötigen Platz. Zum Ausgleich bevorzugt man alle erdenklichen Möglichkeiten, um sich das Leben einfacher zu machen und somit den Komfort ganz mühelos zu steigern. Diese Problematik betrifft heute nicht nur Nordeuropa – alle Familien, die in der Stadt leben, sind mit dem Problem des Platzmangels konfrontiert. Das erklärt auch zweifelsohne, weshalb sich der skandinavische Stil in den letzten Jahren so leicht verbreiten konnte. Gestützt durch die großen skandinavischen Handelsketten im Bereich Dekoration steht der skandinavische Stil sogar für den Beginn einer gewissen Vereinheitlichung der Inneneinrichtung auf der ganzen Welt. Heute greift man diese Grundlagen auf und lässt sie mit einer etwas persönlicheren Dekoration verschmelzen.

Zu diesen Grundlagen zählen Weiß und helle Farbtöne – ein perfektes Mittel, um langen Wintern und dem Lichtmangel die Stirn zu bieten. Mit großen Fenstern ohne Vorhänge und der häufigen Verwendung von Holz nimmt die Natur eine wichtige Stellung ein. Beispielsweise wird Holz in eher hellen Farbtönen für das typische skandinavische Parkett verwendet.

Einen letzten Touch geben die aus klaren Linien und organischen Stoffen entworfenen Möbel. Der in den 50er Jahren entstandene skandinavische Stil ist dem Modernismus zuzuordnen. Sein Ziel ist es unter anderem, den Alltag einfacher und menschlicher zu gestalten. Die großen Designer wie Alvar Aalto, Arne Jacobsen, Hans J. Wegner, Verner Panton oder Poul Henningsen, die seine Geburtsstunde eingeläutet haben, sind noch heute sehr gefragt. Sie haben Modelle entworfen, die die heutigen Designer dieser Einrichtungsart beeinflussen: Nachhaltigkeit und Funktionalität mit einem Hauch Gewagtheit.

Um Ihr Interieur im skandinavischen Stil auszurichten, befolgen Sie einfach unsere fünf Tipps. Jetzt liegt es nur noch an Ihnen, Ihre persönliche Note hinzuzufügen.

1 . Tierhaut

Ein echtes Muss, das man sich in mehreren Ausführungen gönnen kann. Es gibt sie in allen Preisklassen. Große Dekorationsgeschäfte bieten sie zu sehr niedrigen Preisen an. Preislich sind sie zwar sehr günstig, aber die Qualität leidet darunter. Sie können die Tierhaut in der kalten Jahreszeit auf Sessel, Bänke, Stühle und Sofas legen.

2 . Beleuchtung und Leuchtkörper

Das natürliche Licht sollte absoluten Vorrang haben. Wir bringen also nur leichte Vorhänge an oder verzichten komplett darauf. Hängeleuchter sind ein echter Klassiker des skandinavischen Stils und werden von uns mit zusätzlichen Lichtquellen assoziiert. Kurz: Wir vervielfachen die Lichtquellen und nutzen alle Arten von Licht, um zu jeder Tageszeit eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen.

3 . Zusammen leben

Die Familie steht im Mittelpunkt des Hauses. Die großen Räume werden geteilt und Groß und Klein leben hier harmonisch zusammen. Deshalb richten wir im Wohnraum eine Kinderecke ein, bei der wir an Komfort, praktische Handhabung und Ästhetik denken. Aber Ihr Wohnzimmer muss deshalb nicht gleich zu einem Spielzimmer werden.

4 . Design-Ikonen

Um zugestellte Innenräume zu vermeiden, sollten Sie ihre Auswahl auf einige wenige hübsche Möbel und Gegenstände beschränken. Mache Sie sich eine Freude und beschenken sich selbst mit einem Designerteil der oben genannten Designer. Schon eine einzige Design-Ikone wird Ihrer Deko den letzten Schliff verleihen.

5 . Vorherrschende Farben

Wir lernen, wie man die skandinavischen Farben miteinander mischt. Bringen Sie Weiß, Schwarz, und Sorbet-Farbtönen in einen EInklang, insbesondere gilt dies für Accessoires wie Plakate, Kissen, Decken oder Bettüberwürfe.

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