Beleuchtung

Wie man eine Beleuchtung optimiert: Die Lampen von Tom Dixon

Tom Dixon: Designer und Spezialist für Aufwertung durch Licht

Trend Blickwinkel - 2 Juni 2015


„Radikal zu sein bedeutet 2014, konventionell zu sein“


Ob Raumplanung oder Aufwertung durch Mobiliar und Licht – Tom Dixon bemüht sich um die Umsetzung der perfekten Mischung. Der britische Gestalter und bevorzugte Partner von HomeByMe wurde gerade zum Designer des Jahres 2014 ernannt. Tom Dixon zeichnet nicht mehr viel, aber er entwirft weiterhin in drei Dimensionen die Objekte, die er im Kopf hat. „Ich habe kein Recht mehr auf meine Schweißwerkzeuge, aber ich benutze Pappe oder Plastik. Ich will immer sehen, wie ein Objekt mit dem Raum in Zusammenhang steht.“ Ein wesentlicher Begriff für die Einrichtung: Das Objekt und sein Dekor müssen gemeinsam erdacht werden, um eine schöne Harmonie zu schaffen. Dasselbe gilt für das Licht, das so definiert werden muss, dass es die Raumgestaltung positiv unterstreicht.

Als Erbe des Londons der 80er Jahre und der street culture, begann er damit, in Mülltonnen und auf dem Portobello-Flohmarkt die Objekte aufzustöbern, mit denen er seine Kreationen umsetzen konnte. Seitdem hat der Erfolg ihn eingeholt, aber er bleibt mit den Füßen auf dem Boden und mit dem Kopf bei seinen Leuchten. „Ich interessiere mich für alle Arten von Kreationen, sogar industrielle. Ich mag es, wenn die Leute in dem Objekt, das ich schaffe, einen Wert sehen, es kaufen und somit legitimieren.“ Als Fan von Metall und geometrischen Formen schuldet er seinen Ruf zum Teil seinen Hängelampen, die eine Beleuchtung ganz sicher optimieren. Diese sind übrigens in den größten Designmuseen zu sehen. Sie werden von einem breiten Publikum angenommen und es lässt sich mit ihnen ganz einfach die richtige Beleuchtung für einen Raum finden. „Beleuchtung ist ein großartiger Bereich, denn man kann die Modernität wirklich noch weiter vertiefen. Die Leute sind weniger zögerlich und offener für eine neue Ästhetik, als sie es bei einem Sofa oder einem Tisch wären, das bzw. den sie für immer behalten wollen. Und es ist einer der wenigen Bereiche, die sich technologisch weiterentwickeln.“

Die fünf Tipps von Tom Dixon zum Entwurf einer Komposition von Hängelampen

1 . Die Stimmung

Diese Art von Beleuchtung wandelt die Stimmung eines Ortes. Man muss daher den Raum gut studieren und mit seinen Vorzügen spielen. Die vereinten Hängelampen müssen hübsche Schattenzonen schaffen und die hellen Räume mit einem warmen Licht unterstreichen.

2 . Der Raum

Die gebündelte Beleuchtung kann einen hohen Raum betonen und vergrößern. Einem kleineren Raum hingegen verleiht sie eine gemütliche Note.

3 . Funktion

Die Integration mehrerer Hängelampen über einem Esstisch oder einer Küchentheke zieht den Blick an und schafft einen Mittelpunkt. Es ist nun an Ihnen, einen Schlüsselbereich festzulegen, um diesen hervorzuheben.

4 . Form

Man muss sich zwischen einer Komposition aus identischen oder verschiedenen Leuchten entscheiden. Der Effekt Ihrer Lichtskulptur wird auch durch die Abstände verändert, die Sie zwischen jedem Element lassen. Es kann sehr hübsch sein, einen Eindruck von Flattern zu schaffen.

5 . Farbe

Jede Hängelampe bietet ihre eigene Farb- und Intensitätspalette. Man muss sich seine Beleuchtung vorstellen, indem man die vorhandenen Farbtöne ergänzt oder kontrastiert. Kupfertöne z. B. senden einen weichen, warmen Strahl aus, während ein Schatten aus Stahl ein grelleres Licht liefert.

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