Einrichtung

Minimalismus im Wohnzimmer – unsere besten Ideen

Weniger ist manchmal mehr. Viele von uns entscheiden sich nach und nach für einen minimalistischeren Lebensstil, um unnötigen Ballast loszuwerden und sich auf das wirklich Wesentliche zu konzentrieren. Das Prinzip des Minimalismus hat sich inzwischen auch seinen Weg in unsere vier Wände und insbesondere das Wohnzimmer gebahnt, denn so kann man seinen Alltagsstress auf überraschende Weise reduzieren.

Trend Blickwinkel - 4 März 2019


Grundprinzip des Minimalismus und Umsetzung bei der Gestaltung des Wohnzimmers


Der Minimalismus stellt im Allgemeinen eine Gegenbewegung zu unserer Überflussgesellschaft dar und hat seinen Ursprung in der in den USA der 1960er-Jahre entstanden Kunstströmung, bei der man im Gegensatz zu den häufig überladenen Werken des Expressionismus auf Objektivität, Entpersönlichung setzte. Diese Kunstströmung hat sich inzwischen längst auch auf andere Bereiche ausgeweitet, wie etwa die Inneneinrichtung von Häusern oder Wohnungen, und zielt darauf ab, auf Überflüssiges zu verzichten. Da jeder andere Vorstellungen davon hat, was für ihn zum Wohnen unerlässlich ist, kann eine minimalistische Wohnung äußert vielfältig gestaltet werden, generell wirkt sie jedoch niemals zu überladen. Bevor Sie Ihr gesamtes Wohnzimmer entrümpeln und sich möglicherweise zu vieler Sachen entledigen, kann ein online erstellter 3D-Plan von HomeByMe Abhilfe schaffen, um sich den minimalistisch gestalteten Raum besser vorstellen zu können. So können Sie auch bezüglich der Farbgestaltung und der Anordnung der Möbel herumexperimentieren.

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Als erster Schritt für ein minimalistisches Wohnzimmer steht ein gründliches Ausmisten auf dem Programm, denn ein klar strukturierter und aufgeräumter Raum sorgt für mehr Entspannung und weniger Stress. Gehen Sie dabei abschnittsweise vor und nehmen Sie sich am besten für jeden Tag eine spezielle Ecke des Wohnzimmers vor, um an den vielen unnötigen Gegenständen nicht gleich zu verzweifeln, sondern auf diese Weise kleine Erfolge feiern zu können. Gerade bei Möbelstücken oder Dekorationsgegenständen, die teuer waren, fällt es nicht immer ganz leicht, sich guten Gewissens von diesen zu trennen. Falls Sie unsicher sind, ob Sie dafür nicht doch eine Verwendung haben könnten, packen Sie diese für einen gewissen Zeitraum weg und schauen Sie später, ob Sie sie vielleicht doch gebraucht haben. Wenn Sie sich nicht einmal an diese Gegenstände erinnert haben, können sie definitiv weg. Sind sie in einem guten Zustand, können Sie sie auch verkaufen und somit Ihr Gewissen etwas erleichtern, da Sie das verdiente Geld gleich in das Budget für Ihr minimalistisch gestaltetes Wohnzimmer stecken können.

Unsere 5 Tipps für Minimalismus im Wohnzimmer

1 . Schlichte Formen

Aufwendig verschnörkelte Möbelstücke sollten Sie vermeiden. Setzen Sie bei Ihrer Einrichtung lieber auf klare runde oder rechteckige Formen und verzichten Sie auf dekorative Fransen-, Volant- oder Spitzenelemente.

2 . Farbe in Maßen

Verzichten Sie auf Wände in knalligen Farben. Farbliche Akzente sind natürlich in Ordnung, sie sollten jedoch mit Bedacht und nicht zu aufdringlich gewählt werden.

3 . Glatte Schrankfronten

Offene Regale wirken meisten unaufgeräumt. Entscheiden Sie sich deshalb am besten für Möbel mit glatten Schrankfronten, die Ihnen genügend Stauraum für Ihre persönlichen Gegenstände bieten.

4 . Qualität statt Quantität

Gerade in Sachen Dekoration entscheidet man sich oft für zu viel des Guten. Wählen Sie Ihre Dekogegenstände deshalb sparsam aus und lassen Sie sich diese zugunsten der Qualität dafür lieber etwas mehr kosten. Setzen Sie also auf Objekte mit Eyecatcher-Potenzial.

5 . Freie Wände

Gerade wenn man viel Platz hat, neigt man dazu, die Wohnzimmerwände mit Fotos oder Bildern zu schmücken. Beschränken Sie dies soweit wie möglich und setzen Sie nur Ihre Favoriten gekonnt in Szene. Verwenden Sie dafür auch eher schlichte Bilderrahmen.

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