Ausstattung

Lernen Sie für die Personalisierung Ihrer Deko, wie man Farben miteinander kombiniert

Wagen Sie originelle Farbkombinationen, so verleihen Sie Ihren Wohnräumen eine ganz persönliche und individuelle Note. Nach Jahren der Weiß-Vorherrschaft ergreifen Farben erneut Besitz von unseren Wänden. Eine sehr verlockende Übung, bei der dennoch ein paar ganz einfache Regeln beachtet werden sollten.

Trend Blickwinkel - 23 Mai 2015

         

Farbkombinationen sind aktueller denn je und bringen die Innenausstattung zur Geltung. Ob knallig oder pudrig, kräftig oder Pastell, die Farbpaletten werden immer breiter, um auf all Ihre Bedürfnisse einzugehen. Mit hellen und leuchtenden Tönen kann ein Raum vergrößert werden, während dunklere Farbtöne ein Gefühl von Gemütlichkeit verleihen.

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Die heutzutage sehr häufig genutzten neutralen Farben wie Beige oder Taupe schaffen eine sehr ruhige Atmosphäre mit besänftigender Wirkung. Im Gegensatz dazu sind kräftige Farben oder Grundfarben wie Rot, Gelb oder Blau sehr anregend und erleuchten eine Dekoration. Wie kann man diese Farbtöne fehlerlos miteinander verbinden? Oder vielmehr: Wie lässt sich innere Harmonie finden? Es gibt vier sehr genaue Arten, um Farben zu kombinieren. Abstufungen, die auf einer einzigen, mehr oder weniger hellen oder dunklen Farbe beruhen geben ein sehr schlüssiges und elegantes Ergebnis.Kontraste ermöglichen Ihnen die Nutzung zweier klar abgegrenzter Farben für ein sehr anregendes Ergebnis.

Farbschattierungen entstehen aus einer selben Farbfamilie. Man kann sich z. B. für eine Kombination verschiedener Rot-, Orange- oder Rosatöne entscheiden; eine Option, die in der Tat eine recht beruhigende Wirkung auf Ihre Innenausstattung hat.Als letzte Möglichkeit lernen Sie mithilfe der chromatischen Farbpalette, Farben, die man gut mischen kann wie Blau, Rosa und Malve aufeinander abzustimmen.

Fünf Tipps zum Gelingen des „color blocking“ und wie Sie mit den Proportionen Ihres Interieurs spielen

1 . An der Decke

Eine Decke in einer dunkleren Farbe als die der Wände erscheint niedriger – eine gute Möglichkeit, um eine zu hohe Deckenhöhe zu reduzieren. Im Gegensatz dazu verleiht eine Decke in einem helleren Farbton als an den Wänden dem Zimmer Geräumigkeit.

2 . Die Öffnungen

Türen und Fenster verschmelzen harmonisch mit dem Dekor, wenn sie in derselben Farbe wie die Wände gestrichen werden. Man kann auch das Gegenteil wagen: Klar voneinander abgegrenzte Farbtöne, die einen dynamischen, modernen Touch verleihen.

3 . Die hintere Wand

In einem schmalen Raum muss man die hintere Wand in einer dunklen Farbe streichen, um an Licht und Raum zu gewinnen. Dabei sei zu erwähnen, dass Lack – hier sehr interessant – durch seinen Glanz noch mehr Perspektiven bietet. Logischerweise verringert eine Wand, die heller ist als die drei anderen, den Raum und erwärmt die Atmosphäre.

4 . Den Effekt betonen

Wenn man die Decke in derselben Farbe streicht wie die hintere Wand, wie im Beispiel hier unten, betont man sehr stark den angestrebten Effekt. Beispiel: Ein Zimmer mit einer Decke und einer hinteren Wand in einem dunklen Farbton wird Ihnen sehr breit und weniger hoch vorkommen.

5 . Eine Wand unterteilen

Zwei Farben in Streifen von jeweils einem Drittel und zwei Dritteln auf derselben Wand bieten ein schönes Ergebnis. Für ein gutes Gelingen des Effekts dieser Kombination sollte man sich daran erinnern, dass ein unterer Streifen in dunkler Farbe die Höhe des Raums vergrößert. Im Gegensatz dazu mildert ein heller Streifen am Boden die Wirkung einer zu hohen Decke.

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