Ausstattung

Design-Trend “Monochrom”: Das A und O für Ihr Zuhause

 

Mit dem Wiederaufleben des Minimalismus geht auch die Rückkehr des monochromen Designtrends einher. Aber wie setzt man diesen Dekostil bei sich zu Hause am effizientesten um? Vom eleganten Beige fürs Wohnzimmer bis hin zu Kirschrot in der Küche – hier finden Sie die trendigsten Dekoideen fürs kommende Jahr.

Trend Blickwinkel - 3 Januar 2018

Sandbeige, Anthrazitgrau, Ozeanblau – die neuen Trendfarben Monochromes Innendesign passt grundsätzlich in alle Räume. Einzig die Farbkombination spielt dabei eine Rolle. Stellen Sie sich Ihr Schlafzimmer als Oase der Ruhe vor? Dann setzen Sie auf natürliche Farbtöne wie Sand oder Taupe. Sie passen hervorragend zu natürlichen Materialien wie Leinen oder Holz und sorgen so für ein harmonisches Gesamtbild. Ein sogenannter “falscher Monochrom-Effekt” stellt eine gelungene Alternative dazu dar. Sorgen Sie für eine visuell ansprechende Optik: Vom Teppich aus Leinen über Wände in Elfenbein und einer Bettgarnitur in Sand bis hin zu Vorhängen in Eierschale – hier dominieren Beigenuancen, ohne dabei ein eintöniges Ambiente zu schaffen. Oberflächen, deren Farbe Sie zu Hause nicht so einfach verändern können, wie beispielsweise Türen, können mit Wandteppichen im selben Farbthema gelungen kaschiert werden.

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Im Wohnzimmer hingegen sollten Sie mit etwas kräftigeren Farben für Abwechslung sorgen. Vor allem makelloses Weiß ist derzeit sehr angesagt, insbesondere in Kombination mit lackierten Möbeln und Accessoires aus Leder. Dieser Stil kann sich aber für Familien mit Kleinkindern oder Haustieren als eher unpraktisch erweisen. Pflegeleichteres Grau bildet einen guten Kompromiss dazu. Zudem können sich mit Grautönen, die von Perlgrau bis hin zu Anthrazit reichen, interessante Farbenspiele ergeben. Bei der Farbwahl der Wände in der Küche oder im Badezimmer lautet die Devise “Seien Sie waghalsig”: Von Schwarz über Ozeanblau bis hin zu Kirschrot ist alles erlaubt. Einzig und allein ist der Lichteinfall zu beachten, um die Räume durch kräftige Farben nicht kleiner erscheinen zu lassen. Um das Raumgefühl zu optimieren und gleichzeitig für eine schicke Note zu sorgen, sollten Sie auf Accessoires aus Metall – am besten Messing oder Stahl – setzen.   Hier kann unsere online verfügbare 3D-Software hilfreich sein. So können Sie kostenlos 3D-Pläne Ihres Zuhauses anfertigen und Ihre neue Monochrom-Deko aus allen Blickwinkeln betrachten.

5 Tipps, um Ihre Monochrom-Deko richtig zur Geltung zu bringen 

1 . Kontrastierende Accessoires

Setzen Sie auf kontrastierende Accessoires, um Ihre neue Monochrom-Deko so richtig zur Geltung zu bringen. Lampenfüße aus Messing, Aufhängungen aus schwarzem Metall oder dezente Zierstreifen in Farbe, die sich in der Kissen- und Teppichauswahl widerspiegeln, optimieren das Raumgefühl.

2 . Druck- und Materialmix

Monochrom bedeutet nicht zwangsläufig einheitlich. Um für eine effiziente Tiefenoptik zu sorgen, setzen Sie am besten auf die Kombination verschiedener Materialien und diskrete Motive (feine Streifen, Faltenoptik, reliefartiges Zickzackmuster). In Sachen Materialien sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Von Leder über Stoff, Holz und Lack ist alles möglich.

3 . Der Unterschied liegt im Detail

Überladene Bücher- und Filmkollektionen lassen sich am besten in großen Koffern oder geschlossenen Schränken, die in der Grundfarbe des Raumes gestrichen werden, verstauen. Dasselbe gilt für Ihren Kleiderschrank, den Sie am besten mit Vorhängen versehen, sollten Ihre Kleider farblich nicht zur Deko des Schlafzimmers passen!

4 . Zauberwort "Farbschattierungen"

Vergessen Sie farblich abgestimmte Wandanstriche, die ein Vermögen kosten. Zahlreiche Marken bieten bereits Mix-Kits zum Selbermachen: eine Grundfarbe, die Sie mit einem dunkleren Farbton je nach Belieben mischen. So erscheinen Ihre Möbel, Wände und Accessoires im Handumdrehen in derselben Farbe aber mit unterschiedlichen Nuancen und Schattierungen in einem ganz neuen Licht.

5 . Weich, zart, geschmeidig - ein nahtloser Übergang

Wenn Ihr Zuhause loftartig ohne Wandabgrenzungen angeordnet ist, sollten Sie auf nahtlose Übergänge zwischen den einzelnen Räumen setzen. Bringen Sie beispielsweise ein in makellosem Weiß gehaltenes Wohnzimmer mit einem Vorraum in Sand oder Taupe zur Geltung. Krasse Übergänge gilt es zu vermeiden. Sie lassen den Raum kleiner erscheinen.

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