Beleuchtung

10 Tipps zur perfekten Ausleuchtung der Wohnung

Eine Wohnung kann noch so schön eingerichtet sein – wenn es keiner sieht, bringt es nichts. Erst mit der richtigen Beleuchtung fängt eine Wohnung an zu strahlen. Denn Licht verschafft nicht nur Einblicke, sondern auch Atmosphäre. Und die braucht jede schöne Wohnung.

Technische Seite - 13 Juli 2018

Ratschlag 1

Lichtplanung

Wenn Sie können, denken Sie schon beim Bau oder Ausbau der Wohnung an die zukünftigen Lichtbedürfnisse und lassen Sie die Zeichnungen entsprechend anfertigen. Dann fehlen Ihnen nachher nicht genau dort die Steckdosen, wo Ihre schönste Lampe stehen soll.

Ratschlag 2

Lichtquellen-Mix

Einheitsbrei ist langweilig, das gilt ganz besonders auch für Lichtquellen. Überlegen Sie bei der Planung, welche Bereiche welche Art von Licht benötigen: Indirekte Beleuchtung wirkt schmeichelnd weich, weil sie kaum Schatten wirft. Punktuelle Beleuchtung tut gut zum Lesen und Arbeiten. Mischen sie die Quellen, das wirkt am schönsten.

Ratschlag 3

Hintergrundbeleuchtung

Mit einer Deckenleuchte oder einem an der Wand montierten Deckenfluter schaffen Sie im Nu für das ganze Zimmer eine angenehme Hintergrundbeleuchtung. Das Licht wird gleichmäßig im Raum verteilt und liefert eine Grundhelligkeit, von der Sie ausgehen können.

Ratschlag 4

Akzentlicht

Sorgen Sie nun punktuell für Abwechslung, indem Sie dem weichen Gesamtlicht gezieltes Akzentlicht entgegensetzen. Mit Strahlern oder dekorativen Lampen schaffen Sie Kontrastzonen und können mit Licht und Schatten experimentieren.

Ratschlag 5

Arbeits-Beleuchtung

An Arbeitsplätzen wie in der Küche oder an Plätzen, wo wir gerne lesen, sorgt nur eine zielgenaue Ausleuchtung für das erforderliche Licht, damit unsere Augen nicht ermüden und die Konzentration nicht nachlässt. Dann macht auch die Arbeit mehr Spaß.

Ratschlag 6

Lichtinseln

Mit Lichtinseln bringen Sie Gemütlichkeit in die Wohnung, zum Beispiel über einen Ohrensessel, in dem Sie lesen oder Musik hören. Schon von der Akzentuierung her erkennt das Auge, dass hier etwas Besonderes geboten wird. Wählen Sie Stehlampen oder eine herabhängende Deckenleuchte. Dann fühlen Sie sich so geborgen wie auf einer echten Insel.

Ratschlag 7

Lichtfarbe

Licht ist nicht gleich Licht. Auf die Farbtemperatur und die Helligkeit kommt es an. Die Temperatur wird in Kelvin gemessen, dabei stehen niedrige Werte (z. B. 3000) für warmes, gelbes, hohe Werte (z. B. 5000) für bläulich, kühles Licht. Letzteres eignet sich für den Arbeitsplatz. Warmes Licht wählt man im Wohn- und Schlafbereich, weil es beruhigt.

Ratschlag 8

Leuchten-Mix

Auch bei der Auswahl der Lampen sollten Sie nicht auf Einheitlichkeit setzen, das langweilt schnell. Ist die Strahlerleiste aus matt gebürstetem Chrom auch noch so schick, für alles ist sie nicht geeignet. Kombinieren Sie unterschiedliche Lampenstile je nach Zimmer, und lassen Sie eine Lampe ruhig auch einmal ein Einzelstück sein.

Ratschlag 9

Deckenfluter

Deckenfluter sorgen für besonders sanftes Rundum-Licht. Es gibt sie als Standleuchte oder als Wandfluter und für Leuchtmittel von 150 bis 300 Watt. Wenn Sie den Fluter in die Ecke eines Raumes stellen, entsteht eine besonders angenehme, weiche Atmosphäre.

Ratschlag 10

Dimmer

Nicht immer will man an einem Platz dieselbe helle Beleuchtung haben. Wählen Sie dimmbare Lampen und drehen Sie bei Bedarf die Leistung herunter. Dann wird aus dem hellbeleuchteten Tisch zum Spielen plötzlich der romantische Platz für ein Dinner zu zweit.

Zusammenfassung

Planen Sie Ihren Lichtbedarf gleich zu Beginn, damit die Kabel und Steckdosen da liegen, wo sie hingehören

Wählen Sie unterschiedliche Lichtquellen, um Arbeitsplätze gut auszuleuchten und gemütliche Ecken in beruhigende Lichtinseln zu verwandeln.

Überlegen Sie, welche Lichtfarbe Sie an welchem Ort bevorzugen: warm oder kühl. Mit dimmbaren Lampen können Sie überdies jederzeit die Lichtintensität im Raum nach Bedarf steuern.

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